Ein Ort für alle - Gesellschaft vereint

Amman, Jordanien

Laut UNO sind weiterhin Millionen von Menschen auf der Flucht. Jede*r zweite Geflüchtete weltweit ist ein Kind – viele davon befinden sich seit ihrer Geburt auf der Flucht und kennen kein anderes Leben. Krieg und Vertreibung machen auch in der Pandemie keine Pause. Geflüchtete gehören zu den besonders Betroffenen der Corona-Krise. Die syrischen Kinder und Jugendlichen, die in der jordanischen Hauptstadt Amman Zuflucht gefunden haben, trifft es hart: Ihren Familien fehlt es bereits an den nötigsten Dingen des täglichen Bedarfs, da es in der gegenwärtigen Isolation keine Möglichkeit mehr gibt, durch Gelegenheitsjobs zumindest etwas Geld zu verdienen.

In Amman (Jordanien) unterstützt das Jugendzentrum „Ein Ort für Alle“ Kinder und Jugendliche, die z.B. aus Syrien fliehen mussten. Sie sollen trotz der aktuellen Situation weiter die Möglichkeit haben, Bildungsangebote zu nutzen, zu denen sie schon seit der Flucht nur eingeschränkten Zugang hatten. Dafür werden abwechslungsreiche Freizeit- und Bildungsaktivitäten und Hausaufgabenbetreuungen (zunächst online) angeboten. Mit Sprach- und IT-Kursen sollen sich Zukunftsperspektiven für die Jugendlichen, z.B. auf dem Arbeitsmarkt, dauerhaft verbessern. Nebenbei stärken sie auch ihr Selbstbewusstsein, übernehmen Verantwortung und lernen, sich für ihre Belange einzusetzen. Junge Menschen auf der Flucht brauchen sichere Räume, wo sie spielen, lernen und ihre Traumata verarbeiten können.

10€
50€
450€
10 Euro reichen für die Lebensmittelversorgung eines Jugendlichen für vier Wochen
50 Euro sichern die Grundversorgung einer Familie mit Lebensmitteln für einen Monat
Mit 450 Euro kann das notwendige Material für ein mehrmonatiges Bildungs-Training beschafft werden, das Jugendlichen nach der Krise zurück in die Schule helfen wird

Neues aus dem Projekt